Koaxial-Durchführungen

Koaxial-Durchführungen [Elektrische Durchführungen]Koaxialdurchführungen bestehen aus zwei konzentrisch angeordneten, durch ein Dielektrikum elektrisch voneinander isolierten Leiterbahnen. Der zentrale Innenleiter dient als stromführender Kontakt, der zylindrische Außenleiter („Schirm“) umgibt diesen und dient als elektromagnetische Abschirmung. In den meisten Anwendungsfällen liegt der Schirm auf Erdpotential („geerdeter Schirm“).

Für einige koaxiale Durchführungstypen stehen auch Varianten mit nicht-geerdetem („erdfreiem“) Schirm zur Verfügung. Darüber hinaus bieten viele Durchführungstypen eine auf den Standard 50 Ohm angepasste Impedanz für eine möglichst verlustarme Signal- und Datenübertragung. Koaxialdurchführungen weisen auf der Luftseite immer einen Anschluss für einen Steckverbinder auf. Zusätzlich stehen die meisten Typen auch mit beidseitigem Steckeranschluss zur Verfügung.  

Koaxialdurchführungen sind universell einsetzbar, werden aber insbesondere zur störungsarmen Übertragung von RF-Signalen mit Frequenzen bis zu 40 GHz verwendet.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Zwei konzentrische Leiterbahnen (Innenleiter und Schirm)
  • Geerdeter oder erdfreier Schirm
  • Viele Typen mit 50 Ohm angepasster Impedanz
  • Luftseitiger Anschluss für Steckverbinder
  • Viele Typen mit beidseitigem Anschluss für Steckverbinder
  • Ideal für verlustarme Übertragung von RF-Signalen (bis zu 40 GHz)
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