Vakuumtaugliche Schrauben mit geringer magnetischer Permeabilität

Diese Schrauben können in einem Magnetfeld eingesetzt werden, ohne dessen Feldlinien signifikant zu deformieren.

Üblicherweise werden für vakuumtaugliche Schrauben die Edelstähle AISI 304 (A2) oder AISI 316 (A4) verwendet. Die Schraubengewinde werden mittels Kaltverformung erzeugt, nur so kann die benötigte Festigkeit von 700 MPa erreicht werden. Gleichzeitig steigt dadurch allerdings die Magnetisierbarkeit der Schrauben an. In vielen Vakuumanwendungen wie beispielsweise Synchrotronen, Fusionsreaktoren, bei der Elektronenstrahllithografie oder bei verschiedenen Analyseverfahren wie SEM, TEM oder FIB können magnetisierbare Komponenten störende Effekte nach sich ziehen. In solchen Fällen musste bisher auf Verbindungselemente aus Spezialwerkstoffen wie Titan zurückgegriffen werden. VACOM bietet neben vakuumtauglichen Schrauben aus Edelstahl AISI 304 und AISI 316 auch solche aus einem Edelstahl nach AISI 316L an. Die Zusammensetzung dieses speziellen Werkstoffs ist so gewählt, dass selbst eine starke Kaltverformung nur zu einer minimalen Erhöhung der magnetischen Permeabilität führt.

Vakuumtaugliche Schrauben aus Edelstahl 316L:

  • Mindestbruchgrenze 800 MPa
  • magnetische Permeabilität µr < 1,008
  • mit Entlüftungsbohrung
  • UHV-gerecht gereinigt und verpackt
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